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Am 18.
Juli 1967 erblickte Mark Vincent, in New York, das Licht der Welt.
Seine Mutter,
man sagt sie sei Irin, ist Astrologin und gelernte Psychologin.
Da Vin Diesel seinen leiblichen Vater nie kennen lernte, baute er ein
ganz normales Vater-Sohn Verhältnis zu seinem Stiefvater auf.
Irving Vincent ist Schauspiellehrer und Theaterintendant.
Aufgewachsen
ist Vin Diesel in Greenwich Village
in einem Stadtteil von Mannhattan.
Seiner Abstammung nach ist er, angefangen von irischen und unverkennbar
afro-amerikanischen Wurzeln, meiner Meinung nach eine gelungene Mischung.
Wie ich
aus unzähligen Reportagen und Interviews entnehmen konnte, hat
er ein sehr gutes Verhältnis
zu seinen Eltern und seinem Zwillingsbruder Paul.
Gern möchte er mal eine große Familie mit der richtigen Frau
an seiner Seite.
Doch bevor
es soweit ist, konzentriert er sich erst einmal mit großem Ergeiz
auf seine nächsten Projekte.
Nicht allein
die Tatsache, dass sein Vater Schauspiellehrer war und die Kinder oft
mit ins Theater genommen hat,
brachte Vin Diesel zur Schauspielerei. Viel mehr war es ein Jungenstreich
und das Angebot einer beherzten Dame vom Theater for the New City, dem
er seine ersten zarten Auftritte auf der Bühne zu verdanken hat.
Im Alter von sieben Jahren brach der kleine Mark Vincent mit einem Freund
in das Theater ein um zu vandalieren. Sie wurden erwischt und erhielten
eine etwas aussergewöhnliche Strafe.
20$ und die Auflage, jeden Tag nach der Schule für ein Bühnenstück
zu proben.
Vin
Diesel stand also bereits mit sieben zum ersten Mal auf der Bühne.
Von da an blieb er während seiner ganzen Kindheit beim Theater.
Es folgten mehrere
Aufführungen bei denen er mitwirkte.
Später
wechselte er zur "New York Repertory", die sein Vater leitete.
Mit 17
begann er als Türsteher zu arbeiten, denn schon damals machte sich
sein Krafttraining bezahlbar.
Damit verdiente er sich das Geld für die Schauspielschule.
In dieser Zeit wurde aus Mark Vin. Er soll wohl aus dem Spitznamen entstanden
sein, den man sich unter Türsteher gewöhnlich gibt um etwas
Anonymität zu erlangen. Nun bleibt noch die Frage, warum Diesel?
Nach der
Highscool schrieb er sich am Hunter College für das Fach Englisch,
mit dem Schwerpunkt Kreatives Schreiben, ein.
Nach drei Jahren brach er allerdings sein Studium ab um nach Hollywood
zu gehen.
Doch dort wurde er erst einmal mit einer ganz anderen Welt konfrontiert.
Vin Diesels
Bekanntheit kam nicht über Nacht
und die Zeiten der muskelbepackten Filme waren auch vorbei. Es hat eine
ganze Weile gedauert bis Hollywood auf ihn aufmerksam wurde.
Trotz seiner Erfahrungen gab es niemanden dem er sein Können unter
Beweis stellen konnte.
Nach
etwa einem Jahr und ein paar kleineren enttäuschenden Rollen,
kehrte Vin Diesel erst einmal wieder Nach New York zurück.
Seine Mutter schenkte ihm das Buch "Feature Film A Used Car Price"
von Rick Schmidt
(Karriere selbst planen und eigene Filme machen) .
Mit 3000
Dollar und dem ganzen Frust, dass es in Hollywood nicht geklappt hatte,
kreierte er den Film "Multifacial".
Dabei griff er auf seine Erfahrungen als Schauspieler zurück.
Er schrieb das Drehbuch, produzierte und drehte den Kurzfilm und schlüpfte
in mehrere Rollen.
Es dauerte wohl drei Tage und der Film war fertig.
Er bekam
die Chance "Multifacial" zu den Filmfestspielen in
Cannes vorzuführen
und erregte mit ihm große Aufmerksamkeit.
Die Kritiker waren begeistert und Vin Diesel trat für einen Moment
aus seinem Schatten.
Irgendwie
reichte es aber nicht für eine Rolle in einem bedeutenden Film.
Und sein Weg führte ihn wieder nach New York.
Nach Multifacial folgte nun "Strays". Für dieses
Projekt brauchte er finanzielle
Unterstützung. Mit Hilfe einer Marketingfirma konnte er nun sein
Erstes Werk in Spielfilmlänge drehen.
Auch dieser
Film brachte nicht den erwünschten Erfolg, obwohl er sechs Monate
später
beim Sundance Film Wettbewerb gezeigt wurde.
Wieder
zurück in New York erhielt er einen Anruf von Steven Spielberg,
welcher in Cannes durch "Multifacial" auf ihn aufmerksam geworden
war.
Er angagierte ihn für eine Rolle in dem Film "Der Soldat James
Ryan".
Obwohl es nur eine sehr kleine Rolle war, reichte es aus , dass man
sich dieses
Gesicht einprägte und so der große Durchbruch kurz bevorstand.
Mit "Pitch
Plack (2000)" wusste nun jeder in Hollywood wer Vin Diesel
war.
"Multifacial"
brachte Vin nachträglich noch eine Stimmrolle für den Film
"Der Gigant aus dem All" ein.
Es war
ein mühevoller Aufstieg, der sich aber gelohnt hat.
Nun
folgte eine Rolle nach der anderen und bis heute
ist Vin Diesel als Schauspieler
von der Leinwand einfach nicht mehr wegzudenken.
Sehen
wir was passiert und begleiten ihn ein wenig auf seinem Weg.
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