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Auszüge aussagekräftiger Interviews - Bitte zwischen den Zeilen lesen! "Ich
war neun Jahre lang Türsteher, denn das war alles, was ich konnte. "Immer
wieder fragt man mich, ob ich mich verändert hätte. Aber
das habe ich nicht, denn als Star fühlte ich mich schon immer.
Nur der Rest der Welt hatte das noch nicht erkannt."
Das
ist eine Frage, die muss gestellt werden: Warum unbedingt ein zweites
Mal "Riddick" und nicht ein prestigeträchtigeres Projekt wie "XXX"?
Identifizierst Du Dich denn selbst ein wenig mit dieser Figur? Ja,
schon. Ich bin zwar im wahren Leben nicht ganz so cool,
Auch
mit den Frauen läuft es offenbar immer besser.
Wer wäre denn Ihre Lieblingspartnerin in einem Liebesfilm? "Eine
gute Frage. Was glauben Sie?"
Weil ich endlich mal einen Film machen wollte, den auch meine Nichten und Neffen sehen dürfen. Denn soviel ist klar: Etwas für die ganze Familie habe ich noch nie gedreht. Ricore: Hatten Sie Probleme beim Windeln wechseln? Darin hatte ich schon Übung. Immerhin bin ich der Älteste meiner Geschwister und musste schon als Kind babysitten. Schwieriger war die überzogene Komik richtig zu spielen. Aber es war die Mühe wert. Die Story beginnt mit starkem Fokus auf Action und verändert sich nach etwa zwanzig Minuten komplett in Richtung Komödie. Ich fand diese Wendung ziemlich geschickt. Ricore: Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Kindheit? Die Zeit hatte etwas Magisches. Im New York der 70er-Jahre aufzuwachsen war eine einmalige Erfahrung. Man startete damals früh, schon mit sieben Jahren trieb ich mich alleine auf der Straße herum. Das starke Kunstinteresse war überall spürbar und musste zwangsläufig mein Interesse an Film und Schauspielerei wecken. Ricore: Wären Sie gerne Vater? Und wie! Hoffentlich dauert es nicht mehr allzu lange. Leider ist es schwer, in meiner Position eine richtige Partnerin zu finden. Ich habe keine Lust, auf den Trend aufzuspringen und beim Promi-Dating mitzumachen. Stars kommen oft nur mit anderen Stars zusammen, um damit die Werbetrommel zu rühren. Ich finde das ziemlich krank. Mein Liebesleben ist mir heilig. Die Öffentlichkeit geht das nichts an. Ricore: Haben Sie sich Ihr Kind im Manne bewahrt? Klar, mein Job ist das beste Beispiel dafür. Alle Rollen, die ich gespielt habe, rühren von meinem kindlichen Wunsch her, andere zu unterhalten. Schon als ganz kleiner Junge wollte ich Schauspieler werden, meine Filme sind also nichts anderes als die Erfüllung eines großen Traums. Ricore: Sie sind Schauspieler, kreieren Computerwelten, schreiben Drehbücher und verfilmen demnächst in Eigenregie Ihr Traumprojekt "Hannibal". Was macht Ihnen denn am meisten Spaß?
Das Drehbuchschreiben. Da liegen meistens die größten Schwächen,
da gibt es den größten Aufholbedarf. Wissen Sie, was das
Schönste daran ist? Dass man nie Perfektion erreichen kann. Dafür
sind Drehbücher einfach nicht geeignet. Es gibt immer etwas zu
verbessern.
Mich persönlich würde interessieren, ob er das sagt,
was andere hören wollen oder ob er es in seinen Interviews wirklich ehrlich meint. |